Emmi-Bonhoeffer-Schule

Grund- und Gemeinschaftsschule mit Oberstufe

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Pönitz im Februar

Nachtrag: Ein gemeinsamer Kunsttag zwischen Alster und Elbe

Der Ausflug in die Hamburger Kunsthalle führte unseren zwölften Jahrgang in eine der bekanntesten Kunstsammlungen der Stadt zwischen Alster und Elbe. Abseits von Klausuren, Lernplänen und dem Blick auf das nahende Abitur bot dieser Tag die Möglichkeit, gemeinsam unterwegs zu sein und Kunst einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben. Schon die Zugfahrt nach Hamburg sorgte für gute Stimmung und viele Gespräche, wie es zu einem typischen Ausflug des zwölften Jahrgangs dazugehört. Nach der Ankunft in Hamburg nutzten wir die Gelegenheit für einen kurzen Aufenthalt in der Innenstadt. Dort konnten wir zahlreiche historische Gebäude bestaunen, die das Stadtbild prägen und einen Eindruck von Hamburgs Geschichte vermitteln. Ob Romanik, Gotik oder Klassizismus, wir konnten sie alle bestimmen. In der Kunsthalle angekommen, tauchten wir in eine ruhige und besondere Atmosphäre ein. Ein Schwerpunkt unseres Besuchs war die Ausstellung des schwedischen Künstlers Anders Zorn. Seine Werke zeigen Menschen, Landschaften und Alltagsszenen mit einem besonderen Gespür für Licht und Bewegung. Viele Bilder wirkten überraschend modern und luden dazu ein, genauer hinzuschauen und sich auszutauschen. Auch die Hauptausstellung beeindruckte unsere Gruppe. Vor allem die großformatigen Gemälde, die mehrere Meter hoch waren und weit über uns hinausragten, hinterließen Eindruck. Man blieb automatisch stehen, schaute nach oben und nahm sich Zeit, die Details auf sich wirken zu lassen. Gerade im gemeinsamen Betrachten entstanden Gespräche, die über das einzelne Kunstwerk hinausgingen. Der Besuch der Hamburger Kunsthalle war insgesamt eine gelungene Mischung aus Kunst, Gemeinschaft und Abwechslung vom Schulalltag. Wir nahmen viele Eindrücke mit, verbrachten eine schöne gemeinsame Zeit und kehrten mit dem Gefühl zurück, etwas Besonderes erlebt zu haben, das uns auch über den Ausflug hinaus verbinden wird.

verfasst von Greta Lefgrün

Impressionen vom Ultimate Frisbee Turnier

Pönitz im Januar

Hallenfußballturnier in Stockelsdorf am 29. Januar 2026

Am 29. Januar 2026 nahm die Emmi-Bonnhoeffer-Schule Pönitz als Titelverteidiger am Hallenfußballturnier in Stockelsdorf teil und hatte dabei die Aufgabe, den Wanderpokal zu verteidigen. Ausrichter der gelungenen Veranstaltung war die Schule in Stockelsdorf, die für einen reibungslosen Ablauf und gute Rahmenbedingungen sorgte.

Unsere Schule trat mit zwei Mannschaften an: einem Team aus den fünften Klassen sowie einer Mannschaft aus den sechsten Klassen. Beide Teams zeigten großen Einsatz, Teamgeist und Fairplay auf dem Spielfeld.

In einem spannenden Teilnehmerfeld mit insgesamt sechs Mannschaften erreichte das Team der fünften Klassen einen 5. Platz, während sich die Mannschaft der sechsten Klassen einen 4. Platz erspielte. Neben unserer Schule waren unter anderem die Elisabeth-Selbert-Schule aus Bad Schwartau sowie die Europaschule Timmendorfer Strand vertreten. Den Turniersieg sicherte sich in diesem Jahr die Elisabeth-Selbert-Schule aus Bad Schwartau, die damit den Wanderpokal gewann.

Auch wenn es diesmal nicht für einen Podestplatz gereicht hat, sammelten unsere Schülerinnen und Schüler wertvolle Turniererfahrungen und vertraten die Emmi-Bonnhoeffer-Schule Pönitz mit viel Engagement und sportlichem Ehrgeiz.

Ein herzlicher Dank gilt dem Ausrichter in Stockelsdorf sowie allen betreuenden Lehrkräften. Wir freuen uns schon auf die nächsten sportlichen Begegnungen!

Die wintermagische Reise zum Harry-Potter-Konzert in der Elphi

Ein Reise- und Konzertbericht der Igel- und der Rabenklasse (3a und 3b)

Am 8.1.26 sind die Igel, die Raben und die 12. und 13. Klasse zum Harry-Potter-Konzert nach Hamburg gefahren. Wir sind morgens früh zum Bahnhof gegangen. Dann sind wir mit dem Zug nach Lübeck gefahren. Es gab eine Durchsage, mit der allen Schülerinnen und Schülern viel Spaß beim Konzert gewünscht wurde. Toll! Von Lübeck aus sind wir mit dem 2. Zug durch die Schneewunderwelt nach Hamburg gefahren. Auf einmal stoppte der Zug, weil Schnee auf den Schienen lag. O Wunder, endlich kamen wir dennoch an. Der Bahnhof war sehr voll und dick verschneit.

Es hat richtig doll geschneit, und viele Kinder haben die Schneeflocken weggeschnappt. Es war sehr windig, und die Schneeflocken sind ins Gesicht geflogen. Wir stapften wie Schneeleute durch die Winterstadt. Die Großen mochten den Schnee mehr oder weniger, haben auch damit gespielt und die Straßen für uns abgesperrt.

Nach einiger Zeit mit Stapfen durch die verschneite Stadt hat man schon die ersten Umrisse des gewellten Daches der Elphi gesehen. Wir mussten über eine Brücke und über zwei vereiste Treppen gehen. Es hat immer mehr geschneit. Aber o Wunder, wir kamen schließlich doch an der Elphi an. Am Eingang vor den riesigen Rolltreppen (übrigens die längsten inWesteuropa) war es voller Kinder und Jugendlicher. Wir mussten die Karten einscannen, bevor wir die Rolltreppe hochgefahren sind. Auf der Plaza haben wir gefrühstückt. Dann haben wir unsere Sachen in einen riesengroßen Sack gelegt, und dann ging es ganz viele Treppen bis zur 13. Etage hoch.

Danach sind wir in den großen Saal gekommen. Der erste Eindruck war wundervoll und überwältigend. Der Saal war eine Augenweide und sah fast wie ein Schloss aus. Er war riesig. Es standen ganz viele Instrumente auf der Bühne. Wir saßen hinter dem Orchester in der ersten und zweiten Reihe – tolle Plätze. Wir guckten auf Notenständer und auf die Schlaginstrumente. Es gab sehr viele Geigen und eine Harfe.

Das Konzert war magisch, sehr schön und wundervoll. Es war gut gemacht, es hörte sich richtig nach Harry Potter an. Die Musik hat viele Kinder verzaubert. Es begann mit Hedwigs Thema, und als das ganze Orchester einsetzte, leuchteten alle Augen. Der Klang war überwältigend und wunderschön, fast atemberaubend. Bei einem Stück, dem fahrenden Ritter, hat eine Frau mit einem Hammer auf zwei Klangblöcke geschlagen und Trillerpfeife gespielt. Es hat Spaß gemacht, zuzuhören und zuzusehen. Am Ende haben wiralle „Double trouble“ gesungen und ganz doll geklatscht. Die Atmosphäre war einfach magisch schön. Nach dem Konzert sind wir durch die Schneewelt zur U-Bahn gestapft und zum Bahnhof gefahren. Dann sind wir in einem Zug gestiegen, der uns nach Lübeck gebracht hat. Vor dort sind wir dann nach Pönitz gefahren. O Wunder, wir waren ganz pünktlich zurück.

Viele Kinder haben über alles gestaunt. Die Großen haben sich sehr nett um uns Kleine gekümmert. Wir hatten viel Spaß zusammen. Danke!

Es war ein einzigartiger, abenteuerlicher, zauberhafter Harry-Potter-Winter-Wundertag.

Willkommen, Toffee!

Unser erster Schulhund

Wir heißen Toffee herzlich willkommen an unserer Schule! Wer mehr zu unserem neuen Schulhund wissen möchte, der wird hier fündig.


Projekttage Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

22. und 23. Mai

Am 22. und 23. Mai organisierten wir zwei Projekttage rund um die Themen Vielfalt, Inklusion und den Kampf gegen Diskriminierung. Mehrere Gruppen aus der Oberstufe beteiligten sich z.B. daran, Workshops für die jüngeren Klassen (von 1. bis 3. hauptsächlich) zu gestalten. Dabei ging es nicht nur um Verständnis, sondern auch um Mitgefühl - und ums Handeln. Jede Gruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern, gestalteten die Projekttage auf ihre ganz eigene, kreative und spielerische Weise.
Eine Gruppe beschäftigte sich zum Beispiel mit dem Kinderbuch „Irgendwie Anders“, das zeigt, dass Anderssein kein Grund für Ausgrenzung ist. Die Kinder nahmen begeistert an kreativen Aufgaben teil und hörten aufmerksam zu - es war schön zu sehen, mit welchem Interesse alle dabei waren. Auch Rollenspiele wurden durchgeführt, in denen Kinder die Rolle einer ausgegrenzten Figur einnahmen und gemeinsam Lösungen suchten. Diese Rollenspiele waren nicht nur unterhaltsam, sondern auch emotional - sie gaben viel Stoff zum Nachdenken. Mut und Zusammenhalt standen dabei im Mittelpunkt, und niemand fühlte sich ausgeschlossen oder unwohl.
Andere Gruppen setzten sich mit dem Thema Diskriminierung im Allgemeinen auseinander - besonders mit Vorurteilen, die bereits in jungen Jahren vorhanden sind. Durch viele spielerische und kreative Aufgaben wurden diese Vorurteile hinterfragt und aufgelöst. Es wurde deutlich: Jeder Mensch ist gleichwertig, und Diskriminierung kann viele Formen annehmen - nicht alle sind sofort erkennbar. Es braucht Mut, sich dagegenzustellen.

Die beiden Projekttage haben uns unsere Verantwortung bewusst gemacht - besonders als ältere Schülerinnen und Schüler. Und sie haben gezeigt, wie wichtig ein freundliches, respektvolles Miteinander in der Schule ist.
„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ist mehr als nur ein Titel. Es ist ein Aufruf, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen - und genau das wollen wir mit unseren Projekttagen weiterführen.

 

Text verfasst von Leon

Erinnere Dich!

Gedenkfeier mit dem Ministerpräsidenten in der Gedenkstätte Ahrensbök

Ein bedeutender Tag geht zu Ende – wichtig in vielerlei Hinsicht. Heute vor 80 Jahren erfolgte die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht. Trotz dieses einschneidenden und historischen Datums sind rechtsextreme Einstellungen wieder auf dem Vormarsch. Umso wichtiger sind das Erinnern und die aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Wie bedeutsam dieser Tag und die Erinnerungsarbeit insgesamt sind, haben Schüler:innen des 12. Jahrgangs unserer Schule heute gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther in der Gedenkstätte Ahrensbök besprochen. Im Beisein zahlreicher Pressevertreter:innen stellten die Schüler:innen unsere Schule vor, berichteten über unser Engagement im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und informierten über den regelmäßig stattfindenden Polenaustausch. Dabei kamen sie auch ins Gespräch über die Frage: Wie funktioniert lebendige Erinnerungsarbeit 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Warum ist die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus heute noch so wichtig?

Besonders betont wurde der regionale Bezug: Gedenken könne und solle bereits am Heimatort beginnen – dort, wo persönliche Verbindungen bestehen, sei auch die Betroffenheit besonders spürbar, so Schüler:innen unserer Schule. Um diesen regionalen Bezug im schulischen Kontext weiter zu stärken, sind unter der Leitung von Manja Krausche regelmäßige Workshops mit der Gedenkstätte Ahrensbök geplant. Bereits in der vergangenen Woche nutzten wir die Gelegenheit, unseren Projekttag Geschichte dort stattfinden zu lassen. Eine Besonderheit hierbei ist das sogenannte Peer Guiding: Schüler:innen unserer Schule erarbeiten sich das Wissen mittels Workshops, um dieses dann für Gleichaltrige aufzubereiten, sodass sie in der Lage sind, selbst Führungen durch die Gedenkstätte anzubieten. So wird Erinnerungsarbeit nicht theoretisch in der Schule erworben, sondern praktisch erfahrbar gemacht.

Emmi Bonhoeffer selbst richtete bei der Gedenkfeier für die Toten des 20. Juli 1944 folgende Worte an die Menschen:  "Der Sinn für Rechtsstaatlichkeit wurde geweckt mit einer Alarmglocke, die auch die Verschlafensten weckte und bis heute wachhält." Diese Worte wirken, wie auch Emma Dreckmann betonte, die die heutige Gedenkfeier mit ebenso wirkungsmächtigen Worten bereicherte: "Aktuell fürchten wir jedoch, dass die Verschlafensten sich erneut zur Ruhe gelegt haben und politisches sowie gesellschaftliches Geschehen nur aus einer oder gar keiner Perspektive beurteilen. Wir erleben wieder eine Zeit, in der es an Relevanz gewinnt, gegen Antisemitismus, Rassismus, Menschen- und Fremdenfeindlichkeit aktiv vorzugehen, um eine funktionerende, rechtsstaatliche Demokratie zu erhalten."

Erasmus+ Finnland – ein Projekt für die Grundschule

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ – Alexander von Humboldt

Auch unsere Grundschulkinder sollten sich die Welt anschauen, und so starteten wir im Herbst 2024 mit unserem Erasmus+ Finnland-Projekt für die Grundschule. Frau Lustig und Frau Theurich stellten es in den beiden vierten Klassen unserer Schule vor, und 13 mutige Kinder bewarben sich dafür. Diese 13 Pioniere durften dann auch mit und bereiteten sich mit Englisch- und Finnlandkursen auf die Fahrt vor. Im Februar ging es endlich los: vom 16. – 21.2.2025 verbrachte die „Wilde 13“ eine wunderbare Zeit in Mäntyharju, Finnland.

Emma schreibt darüber: Ich hab mich für unsere Erasmus- Fahrt in der Grundschule angemeldet. Wir waren 13 Kinder mit mir zusammen und sind im Februar 2025 vom 16. bis 21. Februar nach Finnland geflogen. Wir waren in Familien untergebracht, zwar nicht allein, aber zu zweit oder zu dritt. Ich war die einzige mit zwei anderen Kindern, die zu dritt in einer Familie waren, und die beiden hießen Amelie und Carl. Wir waren mit einer sehr netten Familie zusammen, die uns auch gar nicht mehr losgeben wollte. … Mein schönstes Erlebnis war, als wir alle zusammen Ski gefahren sind, aber wir sind auch jeden Tag mit dem Bus zur Schule gefahren. …Ich hätte die Woche auch ruhig noch zu zwei Wochen verlängern können, das war so coooooool und schöööööön, ich würde das öfters machen in der Grundschule. Also, wenn ihr die Möglichkeit habt, nutzt sie aus, es wird ein einmaliges Erlebnis. Ich kann es nur weiterempfehlen. Für Heimweh gibt es gar keine Zeit. Nutzt die Gelegenheit, dass ihr auf einer Erasmus + Schule seid!

Naya schreibt: Finnland hat mich sehr überrascht. Es war eine ganz besondere Erfahrung, eine neue Sprache kennenzulernen und zu sprechen. Finnisch ist gar nicht so einfach, daher haben wir oft Englisch gesprochen. Besonders spannend war es, das Leben in einer finnischen Familie mitzuerleben und ihre Traditionen kennenzulernen. Am meisten hat mich der viele Schnee beeindruckt. Die finnischen Familien haben einen ganz eigenen Rhythmus: essen, rausgehen, essen, rausgehen. Wir waren jeden Tag draußen in der Natur und haben viele Abenteuer erlebt. Meine Lieblingsmomente waren das Skifahren, lustige Spiele auf dem Eis, Schlittschuhlaufen und Eisangeln. Beim Eisangeln habe ich sogar einen kleinen Fisch gefangen, ich war so stolz! Besonders aufregend war auch das Eisbaden nach der Sauna. Es war eiskalt, aber danach habe ich mich richtig gut gefühlt! Auch die Schule in Finnland war spannend. Sie ist sehr modern und technisch gut ausgestattet. Es gab viele digitale Tafeln, Tablets und Computer, die im Unterricht genutzt wurden. Der Unterricht war anders als bei uns. Es gab mehr Gruppenarbeiten, und die Atmosphäre war sehr entspannt. Es war interessant zu sehen, wie die finnischen Schüler lernen und ihren Schulalltag gestalten. Ich war zusammen mit Tarja in meiner Gastfamilie. Unsere Gastmutter Laura war sehr nett und hat sich viel Mühe gegeben, damit wir uns wohlfühlen. Neben der Küche gab es einen Steinbackofen, in dem wir gemeinsam Brot gebacken haben. Es hat mir auch viel Spaß gemacht, die Kühe zu melken und mit den Katzen zu kuscheln. Toll war auch das Essen in der Kota, einer gemütlichen Holzhütte mit offenem Feuer. Dort haben wir zusammengesessen, gegessen und uns Geschichten erzählt. Mit unserer Gastfamilie haben wir nachmittags noch in einer großen Sporthalle Hockey gespielt. Natur und Sport sind ganz wichtig für die Finnen und ich kann jetzt verstehen warum. Es macht einfach Spaß, so viel aktiv zu sein. Die Reise nach Finnland war eine ganz tolle Erfahrung, und ich bin sehr dankbar, dass Frau Lustig und Frau Theurich uns begleitet und gut auf uns aufgepasst haben. Ich wäre so gerne noch länger geblieben.

Tarja schreibt: Es hat mir sehr gut gefallen in Finnland. Allerdings hatte ich ein bisschen Angst vor dem Flug, da ich noch nie geflogen bin. Aber das habe ich auch geschafft. In Finnland war ich dann sprachlos. Unsere Gastfamilie hat uns sehr herzlich aufgenommen, und wir haben uns alle sehr gut verstanden und den Kontakt gehalten. Die Aktivitäten waren auch sehr cool. Besonders das Skifahren hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es am Anfang sehr schwer war. Die ganze Finnlandreise war sehr, sehr schön und lehrreich. Der Abschied von der Gastfamilie war sehr schwer, aber auf Zuhause habe ich mich auch gefreut. Danke für alles!

Carl schreibt: Als wir angekommen sind, sind wir von der Schule mit den Gastfamilien nach Hause gefahren. Dort sind wir auf einem selbstgeschobenen Berg Schlitten gefahren. Am nächsten Morgen sind wir in die Schule gefahren. Dort haben wir uns in den Klassen vorgestellt und dann sind wir Schlittschuh gefahren. Wir haben jeden Tag tolle Sachen gemacht.

Mats schreibt: Mir hat es in Finnland sehr gut gefallen, weil die Familie nett war, das Essen gut war, die Landschaft schön war und mir auch die Aktivitäten und die Schule sehr gut gefallen haben. Besonderen Spaß hat mir das Eisangeln gemacht.

Emil fasst die Reise zusammen: ES WAR TOLL! Es war schön in Finnland; die ganzen Erlebnisse, Aktionen und die Zeit in einem so wunderschönen Land waren einfach nur einzigartig! Es war toll, so viele tolle Momente haben wir in Finnland erlebt, z. B.: Wir waren Schlittschuh fahren, Ski fahren, in einer Hütte, Spiele spielen und Würstchen essen, weitere Highlights in den Familien und mehr… Die Reise war so toll und ich würde es super finden, wenn es den neuen 4. Klassen auch ermöglicht wird. Da die unzähligen tollen Momente nicht nur einfach Spaß gemacht haben, sondern auch: mein Englisch verbessert haben, mich mutig gemacht haben und mir die Welt außerhalb von Deutschland gezeigt haben. Es hat mir Riesenspaß gemacht!

Rasmus unterhält sich mit seiner Familie über die Reise. Hier könnt ihr das Gespräch lesen.

Jonas schreibt ganz viel. Hier könnt ihr seinen langen Bericht lesen und einige Fotos ansehen.

Fazit der „Wilden 13“: Finnland ist toll: Die Familien waren nett, das Essen lecker, die Landschaft beeindruckend, die Aktivitäten spannend, die Schule interessant, der Winter weiß. Die finnische Schule und die finnische Lebensart sind anders – und wir durften sie kennenlernen und ein wenig miterleben und anschauen. Es hat sich gelohnt! Kiitos!

 

Die „Wilde 13“ – sie waren dabei:

Theodor, Carl, Greta, Tarja, Emma, Jonas, Rasmus, Stella, Emil, Juna, Naya, Mats, Amelie

Druck für Vielfalt

Workshop in der Internationalen Woche gegen Rassismus

Die Tage vom 17. bis zum 30. März 2025 markierten die internationalen Wochen gegen Rassismus. Im Rahmen dieser Wochen traf sich die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ am 17. und 18. März im Kunstraum, um Designs zu entwerfen, die den Geist der Initiative an unserer Schule kreativ nach außen tragen sollen. Denn schließlich ist „Schule ohne Rassismus“ nicht einfach nur ein Titel, den wir mit der Übergabe des Schildes im Sommer 2024 erhielten, sondern eine Verantwortung, die es nun auch zu tragen und auszuleben gilt. Eine kreative und visuelle Aufbereitung dieses Themas kommt dabei nie zu kurz, was sich in den Produkten der Projekttage des letzten Jahres widerspiegelte, und sich sicherlich auch in den diesjährigen Projekttagen im Mai wieder zeigen wird. An den besagten zwei Tagen im März beschäftigte sich die AG, aktuell bestehend aus Lehrkräften sowie Schüler*innen des 12., 11. und 7. Jahrgangs damit, Stoffbeutel mit zwei selbst entworfenen Logos zu bedrucken. Während eines dieser Logos die Aufschrift „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und eine Abkürzung des Schulnamens trägt, wurde für die zweite Variante der Slogan „Menschlichkeit braucht Lautstärke“ ausgesucht, um ein unmissverständliches Statement zu setzen. Zu den letztendlichen Designentwürfen kam es durch die Kombination vieler kreativer Ideen aller Beteiligten, die zuvor aus einem Brainstorming hervorgingen. Beim Bedrucken der dunkelgrünen Beutel durch Anbringung von der Schneidemaschine „Cricut“ zurechtgeschnittener Folien wurden zudem verschiedene Farbkombinationen ausprobiert. Die Endergebnisse können sich definitiv sehen lassen.

Volunteering

Wir zwei, Stella und Paul, haben im Juli 2024 unser Abitur an der (damals noch) GGemS Pönitz gemacht und sind dann auf Reisen gegangen. Mitte Oktober saßen wir im Flugzeug auf dem Weg nach Tansania. Uns erwartete eine völlig andere, neuartige Welt als die, die wir von zu Hause kannten.

Fast drei Monate verbrachten wir im Norden unseres ersten Ziels, in der Nähe des Kilimandscharo. Dort, am Fuße des höchsten Bergs Afrikas, liegt die Stadt Moshi. Eigentlich recht spontan kamen wir in Kontakt mit der St. Harris Daycare, einer kleinen Vorschule für die Kinder des armen Viertels von Msaranga.

Die Tatsache, dass es sich bei der Republik Tansania nicht um ein reiches Land handelt, muss man wahrscheinlich nicht erwähnen. Mit Bürgerkriegen, Lehmhütten und sonstigen Vorurteilen hat das trotzdem wenig zu tun.

Dennoch waren die zwei Wochen, die wir dort gearbeitet haben, eine der eindrucksvollsten Erfahrungen, die wir aus diesem Land mitnahmen.
Das kleine Team der Daycare hatte eine sichere, regelmäßige und vor allem liebevolle Atmosphäre für fast 40 kleine Kinder geschaffen – Kinder, die andernfalls vielleicht auf der Straße gelandet wären oder zumindest regelmäßig hungrig hätten einschlafen müssen. Diesen Umstand jedoch wussten die Verantwortlichen von St. Harris zu verhindern.

Das und das Angebot einer grundlegenden (englischsprachigen) Bildung sowie die Aufopferung der Angestellten vor Ort überzeugten uns letztlich nach einer Woche des Mitarbeitens zum Handeln.

So beschlossen wir, eine Online-Spendenaktion ins Leben zu rufen und Gelder für Verpflegung und Co. zu sammeln. Dank diverser großzügiger Spender, der Unterstützung der Schule Pönitz sowie dem Engagement von Thomas Pohl – unserem Ansprechpartner und ehemaligen Lehrer – konnte eine für tansanische Verhältnisse riesige Summe zusammenkommen.

Nun können wir sicher sein, dass die Vorschule im Msaranga gut durchs neue Jahr kommen wird – und dafür können wir nur dankbar sein.

Mittlerweile befinden wir uns in Namibia und müssen noch herausfinden, was wir mit unserem Abi aus Pönitz anfangen wollen.

MENTOR erfolgreich gestartet in Pönitz

Lesepatenschaft zur Förderung der Lesekompetenz

Mentorinnen und Mentoren gibt es im Kreis Ostholstein schon viele Jahre.

An der Emmi-Bonhoeffer-Schule in Pönitz warten aktuell dreizehn Gundschulkinder auf eine Lesepatenschaft. Nun kann es endlich losgehen! Erste Mentorinnen und Mentoren freuen sich auf die ehrenamtliche Arbeit mit den Kindern.

Für die Betreuung der Mentorinnen und Mentoren und den Kontakt zur Schule im Bereich Pönitz ist die Standortkoordinatorin Jennifer Hein zuständig.

„Die Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen ist mir eine besondere Herzensangelegenheit. Daher freuen wir uns über weitere ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger, die unsere Kinder dabei begleiten. Das Projekt "MENTOR" macht sich genau dies als Aufgabe und ist daher ein wichtiger Baustein für unsere gemeinsame Zukunft. Ich hoffe, Sie mit meiner Begeisterung anstecken zu können und freue mich auf Ihre tatkräftige Unterstützung," so Jennifer Hein.

Weitere Infos zu Mentor Ostholstein finden Sie unter www.buerger-stiftung-ostholstein.de/ueber/projekte/mentor/

Erasmus+ Projekt: Unsere Reise nach Finnland

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts haben die vierten Klassen unserer Schule erstmals die Möglichkeit, an einer aufregenden Schulfahrt nach Finnland teilzunehmen. Ziel der Reise ist Mäntyharju, eine Stadt in Finnland, in der unsere Grundschülerinnen und Grundschüler das finnische Schulleben erstmals hautnah miterleben dürfen.

Bereits in den Jahren 2022 und 2024 hatten Schülerinnen und Schüler der damaligen 8., 9. und Flex-Klassen die Gelegenheit, an diesem Austauschprogramm teilzunehmen. Während ihres Aufenthalts arbeiteten sie an spannenden Projekten, wie dem „Umweltprojekt“ und „Austausch von Schulen in Europa“. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen, knüpften internationale Freundschaften und gewannen tiefgehende Einblicke in die finnische Kultur.

Dieses Austauschprogramm bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine einmalige Chance: Sie können gemeinsam mit finnischen Gleichaltrigen an Projekten arbeiten, die beeindruckende Natur Finnlands entdecken und spannende Outdoor-Aktivitäten erleben. Diese unvergessliche Erfahrung ermöglicht nicht nur kulturellen Austausch, sondern auch eine Erweiterung des eigenen Horizonts.

Wir freuen uns darauf, unseren Grundschülern diese besondere Möglichkeit zu bieten, und sind gespannt auf die Erlebnisse, die sie aus Finnland mitbringen werden!

 

Sünje Boll (ES)

Neuer Schulname ab dem 01. August 2024

Emmi-Bonhoeffer-Schule

Es ist entschieden: Unsere Schule wird ab dem 01. August 2024 den Namen Emmi-Bonhoeffer-Schule tragen – in Erinnerung an eine mutige Frau, in Gedenken an Menschen, die Widerstand leisteten oder diesen unterstützten und als Zeichen für Courage, sich einzusetzen gegen Menschenfeindlichkeit und für die Menschlichkeit.

Der Vorschlag wurde vom gesellschaftswissenschaftlichen Profil aus dem E-Jahrgang unterbreitet. Daher folgt hier ein Auszug des Plädoyers:

"Aus diesem Grund möchten wir ein Zeichen setzen und schlagen die Benennung nach Emilie (genannt „Emmi“) Bonhoeffer vor. Emmi Bonhoeffer hat sich Zeit ihres Lebens für Demokratie und gegen das Vergessen der deutschen Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus eingesetzt.

Im Zweiten Weltkrieg spielte sie eine wichtige Rolle im Widerstand gegen die Nationalsozialisten und Hitler; Emmi Bonhoeffer übermittelte Nachrichten und Briefe an andere Widerstandskämpfer und stellte ihr Haus für geheime Treffen zur Verfügung. Nachdem ihr Ehemann Klaus und ihr Schwager Dietrich von den Nationalsozialisten im April 1945 hingerichtet worden waren, floh sie nach Gronenberg, in die heutige Gemeinde Scharbeutz, wo sie ihre drei Kinder im Alter von 6, 10 und 13 Jahren bei Bekannten untergebracht hatte. In den Jahren nach Kriegsende engagierte sie sich für die zahlreichen Menschen, die aus den ehemaligen Ostgebieten u.a. nach Schleswig-Holstein, insbesondere nach Ostholstein flohen. Inmitten unsagbaren Elends gründete Emmi Bonhoeffer eine Hilfsorganisation, die den Namen „Hilfe für Hilfe“ trug. Diese Hilfe fanden die Bedürftigen in Form von Kleiderspenden aus den USA, die sie durch gegenseitiges Helfen in der Nachbarschaft erhielten. Als amtliche Schlichterin half Emmi Bonhoeffer außerdem bei Streitfällen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen. Von dem Jahre 1948 bis 1952 bekleidete sie das Amt der Gemeinderätin in Gleschendorf und prägte diese Gemeinde mit ihrem politischen und humanitären Wirken. Innerhalb der ersten Jahre, in denen Deutschland geteilt war, errichtete Emmi darüber hinaus ein Hilfsnetzwerk, welches es erlaubte, Spendenpäckchen ihren Weg in die DDR finden zu lassen. Zudem begleitete und unterstützte sie auch die Zeugen und Opfer des Holocausts 1964, die Ausschwitz- Prozesse durchzustehen, die damit verbundenen, grauenvollen Erinnerungen und leistete den älteren Menschen wichtigen Beistand, den es ohne sie womöglich nicht gegeben hätte. Doch auch nach diesem Umfang an zivilgesellschaftlicher Arbeit und politischem Schaffen endete ihr prinzipientreues Engagement nicht. Stattdessen war sie jahrelang aktives Mitglied bei Amnesty International und setzte sich gegen die Stationierung der US-Atomwaffen in Deutschland ein.

Emmi Bonhoeffer war eine Frau, der es ein Anliegen war, zu helfen und anderen beizustehen. Sie stand zu sich selbst und zu ihren demokratischen Prinzipien; sie erhielt sich ihre Integrität, ihr Rückgrat und ihre Menschlichkeit im Gegensatz zu vielen Menschen aus Wissenschaft, Industrie und Kultur auch zwischen 1933 und 1945, in einer Zeit, in der diese Eigenschaften, Werteeinstellungen und Mitwisserschaft lebensgefährlich waren. Sie verfügte trotz höchst emotionaler, persönlicher Krise über ein ungetrübtes Bewusstsein für Mitgefühl, Gerechtigkeit und die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen in näherer oder fernerer Umgebung.

Stark zu sein für die eigenen Kinder und die Gemeinschaft, die Zuversicht und Kraft nicht zu verlieren, trotz des Verlusts von Familienmitgliedern und Freunden, trotz der traumatisierenden Erfahrungen durch das totalitäre NS-Regime, finden wir äußerst bemerkenswert.

Emmi Bonhoeffer steht unseres Erachtens auch über ihren Tod 1991 hinaus für die demokratischen und sozialen Werte, die auch wir leben und vermitteln wollen. Wir wollen Rückgrat und Pragmatismus zur gebotenen Zeit zeigen und Hilfsbereitschaft und unsere Menschlichkeit zu jeder Zeit sprechen lassen, weil wir alle Menschen sind. Aus dieser Vielzahl an Gründen sehen wir in Emmi Bonhoeffer eine Symbolfigur, deren Name unserer Schule eine noch ganz andere Form des Wiedererkennungswerts verleihen würde, nicht nur für alle Altersklassen und Geschlechter, sondern auch für unsere Gemeinde. Zudem bildet der Name eine Verbindung zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und unserer Weiterentwicklung.

[...]

Es ist an der Zeit, dass der weibliche Teil des Widerstands aus dem Schatten der berühmten Widerstandskämpfer heraustritt. Wir möchten Emmi Bonhoeffer als eine der weiblichen Widerstandskämpferinnen in der NS-Zeit und als bemerkenswerte Frau unsere Anerkennung zuteilwerden lassen."

Projekttage Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Video